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„Wenn die Wartung der Pforzheimer Busse weiter in dem Maße wie bisher verkommt, ist der erste Unfall aufgrund technischer Mängel vorprogrammiert“, erklärt Wolfgang Schulz.

Immer häufiger müssen Busfahrer mit Bussen fahren, die technische Mängel haben.
Obwohl dem Werkstattpersonal von einigen Fahrern ausdrücklich hervorragende Qualifikationen bescheinigt werden, sind diese Mängel offensichtlich nur durch eine personelle Unterbesetzung oder Material-Sparmaßnahmen zu erklären. Teils sind sie so gravierend, dass sich ein verantwortungsbewusster Fahrer weigerte, mit solch einem Bus die Tour zu beginnen.

Nahezu täglich ärgern sich Busfahrer über folgende Mängel:

  • Außen- und Innenspiegeln, die nicht richtig funktionieren,
  • Türen, die nicht ordnungsgemäß schließen,
  • defekte Heizungs- oder Klimaanlagen sowie Fahrkartenautomaten.
  • Undichte Kühlwasser- und Ölschläuche.
  • Ein Bus blieb stehen, weil das Luftsystem, das Türen und Bremsen regelt undicht war.

Und das sind beileibe nicht alle Mängel. „Wir hatten zur Zeit als wir noch kommunaler Eigenbetrieb waren, die beste Werkstatt weit und breit und unsere Busse waren in sehr guter technischer Verfassung“, erklärt ein Busfahrer, „heute ist das ein Trauerspiel!“

„Dies sind genau die Befürchtungen, die wir als BiB-Aktivisten vor der Privatisierung 2006 immer wieder geäußert haben“, stellt Christof Weisenbacher klar. „ Die Einsparungen bei den tariflichen Personalkosten reichen Veolia offensichtlich nicht. Deshalb soll hier  der Kostendruck im Bereich technische Wartung und Reparatur zur Gewinnoptimierung beitragen.“

Aus berechtigter Sorge um die Sicherheit der Bürger fordert „Wir in Pforzheim“ (WiP) sowohl die Geschäftsführung, die zuständigen Gemeinderäte im Werkeausschuss und auch den Fahrgastbeirat auf, unverzüglich nachfragend zu intervenieren, ehe es zu Unfällen kommt!

WiP stellt die Fragen: Was hat sich in der ehemals hervorragenden Werkstatt verändert? Wie ist die mangelnde Wartungsfähigkeit zu erklären? Wurden Personalstellen abgebaut?
Wir fordern
unverzüglich, die Leistungsfähigkeit durch sofortige Maßnahmen wieder herzustellen. Es ist nicht hinzunehmen, dass Gewinnoptimierung auf Kosten der Sicherheit erzwungen wird.

Sollte nicht äußerst rasch Abhilfe geschaffen oder der Sachverhalt verharmlost werden, erwägt WiP eine anonyme Umfrage (zur Sicherheit der Busfahrerkollegen) zur genauen Erhebung der offensichtlich vorhandenen technischen Mängel.

Kontakt:

Christof Weisenbacher
Wolfgang Schulz

 

Reaktion von Hr. Schwarzer über die Presse: PZ-Artikel vom 20.04.2009 'Busbetriebe wehren sich gegen Vorwürfe'

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