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„Dass die Öffentlichkeit durch Herrn Louis Goldmann von dessen künftiger Anstellung im Büro des Oberbürgermeisters unterrichtet wurde (PZ und Kurier Berichte vom 7.11.17) und nicht wie üblich nach Vertragsunterzeichnung offiziell durch eine Pressemitteilung der Stadt / des Oberbürgermeisters selbst, sagt schon viel aus über das Selbstverständnis eines Mannes, der sich bereits vor seiner offiziellen Bewerbung sicher sein konnte, die Stelle am Ende zu besetzen“, sagt Christof Weisenbacher.

Die Stadträte der Fraktion WiP/Die Linke sehen mit großer Sorge, dass – wie in der politischen Öffentlichkeit seit Wochen erwartet – die Assistentenstelle des Oberbürgermeisters der Stadt Pforzheim mit Louis Goldmann besetzt wird. Die Stadträte haben gegen Herrn Goldmann Junior persönlich als Mensch keine Einwände vorzubringen.

 

„Wir halten es jedoch für untragbar die Stelle mit einer Person zu besetzen, die das Familienmitglied des Fraktionsvorsitzenden der größten Fraktion im Gemeinderat ist – auch wenn Herr Goldmann den Vorsitz deshalb abgeben will. Im Grunde müsste er das Gemeinderatsmandat niederlegen. Darüber hinaus ist es der Demokratie nicht dienlich, wenn eine unbefristete Verwaltungsstelle mit wesentlicher politischer Einflussnahme von einer Person besetzt wird, deren einzige Qualifikation offensichtlich die politische Erfahrung und das Parteibuch ist. Bei politischen Ämtern, die zeitlich befristet sind und durch Wahlen neu besetzt werden, kann man das machen. Bei unbefristeten Verwaltungsstellen ist das für uns ein No Go“, so die Stadträte.

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