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Die Stadträte der Fraktion WiP/Die Linke kritisieren, die Intention von OB Boch im Rahmen des „Arbeitskreises 23. Februar“ den Fokus der Veranstaltung auf dem Marktplatz nur auf das Gedenken der Opfer des Angriffs am 23. Februar 1945 zu legen.

„Gerade in diesen Zeiten und an diesem Tag muss ein klares öffentliches und politisches Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus gesetzt werden. Deshalb können wir den Hinweis von Herrn Krichbaum auf eine Aktion an einem anderen Tag nicht nachvollziehen.“, sagt Christof Weisenbacher, der für die Fraktion WiP/Die Linke an dem Gespräch des AK 23. Februar letzten Montag teilnahm.
Die Stadträte der Fraktion WiP / Die Linke wissen, dass an diesem Tag für viele Menschen in Pforzheim das Gedenken im Vordergrund steht, nicht zuletzt auf Grund ihrer Familiengeschichte und persönlichen Erlebnissen im Zusammenhang mit der Zerstörung der Pforzheimer Innenstadt. Aber Oberbürgermeister Boch verkennt, dass genauso viele Bürger*innen eine politische Aussage gegen die Nazis am Wartberg an diesem Tag von ihrem Stadtoberhaupt erwarten. Die Nazis schweigend zu ignorieren und/oder zu ertragen ist keine Strategie und politisch brandgefährlich.

„Die Situation am Wartberg wird durch ein deutliches politisches Statement wie ‚Fackeln aus‘ am Marktplatz weder befeuert noch beeinflusst – wie Oberbürgermeister Boch fürchtet. Vielmehr zerstört Oberbürgermeister Boch durch die Entpolitisierung der Veranstaltung mühsam geknüpfte Kooperationen zwischen Zivilgesellschaft, Politik, Kultur- und Bildungseinrichtungen ohne Not“, so Christof Weisenbacher. 

Ein erneutes Gespräch des AK 23. Februar mit Oberbürgermeister Boch und allen Fraktionen und Gruppierungen im Stadtrat unterstützt die Fraktion ausdrücklich.

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