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Die Bürgerbewegung Wir in Pforzheim (WiP) begrüßt die von der Stadt angekündigte Aktion Stadtradeln, welche dieses Jahr wie im letzten Jahr wieder stattfindet.
„Wer sich dieser Tage in der Stadt bewegt, dem wird einmal mehr deutlich, dass sich die Mobilität in Pforzheim ändern muss und wir Mobilität neu denken müssen – wie das viele Städte schon machen“, so Marthe Soncourt und Christof Weisenbacher, die Fahrradaktiven von WiP und Mit-Initiatoren der Critical Mass in Pforzheim. „Dazu gehört die schnelle Umsetzung des vorhandenen Radverkehrskonzeptes und die Förderung des Radverkehrs durch Aktionen wie das Stadtradeln sowie der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur allgemein. Denn jede*r Fahrradfahrer*in ist ein Auto weniger im Straßenverkehr. Unser Ziel ist den Radverkehrsanteil auf über 10% in Pforzheim auszubauen.“

 

Genau wie letztes Jahr werden auch dieses Jahr wieder einige Aktive von WiP bei der Stadtradeln-Aktion mitmachen und den Radverkehr auf diese Weise fördern.
Im Übrigen ist es ein Armutszeugnis für den Gemeinderat in Pforzheim, dass außer Christof Weisenbacher kein einziger Stadtrat an der Aktion letztes Jahr teilgenommen hat. „Es zeigt, dass die Mehrheit des Stadtrates sehr weit von der Realität der Fahrrad fahrenden Bevölkerung in Pforzheim weg ist. Es ist deshalb dringend notwendig einen Wechsel im Gemeinderat herbeizuführen, der bereit ist die Mobilität tatsächlich neu zu denken und mehr Menschen in Pforzheim aufs Rad zu bringen“, so die beiden Kandidaten auf der WiP-Liste.

Weitere Forderungen von WiP im Bereich Verkehrspolitik sind:

  • Erstellung eines Mobilitätskonzeptes unter Beteiligung aller Verkehrsteilnehmer und der Politik in einem Mobilitätsgremium.
  • Feinstaubmessung in der Innenstadt installieren statt in Brötzingen.
  • Ausbau von „Mobil ohne Auto“ zu einer touristisch überregionalen Veranstaltung.
  • Mehrmals im Jahr an Samstagen autofreie Innenstadt und kostenlose ÖPNV-Nutzung.
  • ÖPNV ausbauen, motorisierter Individualverkehr reduzieren. Kostenloser ÖPNV für alle in der Stadt, z.B. finanziert über eine Umlage (durch Citymaut oder Haushaltsabgabe).
  • Umweltfreundliche Busse (Elektrobusse oder Methangasbusse) für den Busverkehr einsetzen, um die Abgasbelastung in der Stadt zu reduzieren.
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