Anträge

Die Stadträte der Fraktion WiP/Die Linke fordern in ihrem Antrag, dass die Stadtverwaltung bzw. Wirtschaftsförderung damit beauftragt wird, sich mit dem Thema Gemeinwohlökonomie zu befassen. Sie soll in den Informationsaustausch mit den Stadtverwaltungen Stuttgart und Mannheim treten, die bereits Gemeinwohlbilanzierungen von städtischen Eigenbetrieben durchgeführt haben bzw. gerade dabei sind und teils über die Wirtschaftsförderung regionale Unternehmen unterstützten, die sich bereiterklären, eine Gemeinwohlbilanzierung durchzuführen.

Die Stadtverwaltung Pforzheim soll dem Gemeinderat berichten und Empfehlungen für Pforzheim erarbeiten:

Inwiefern kann die Wirtschaftsförderung in Pforzheim Gemeinwohlökonomie voranbringen? Ist eine Gemeinwohl-Bilanzierung von Eigenbetrieben der Stadt Pforzheim denkbar?

„Das Wohl von Mensch und Umwelt wird zum obersten Ziel des Wirtschaftens“ ist der Gedanke der zivilgesellschaftlichen Bewegung Gemeinwohl-Ökonomie, inzwischen weltweit durch 70 Regionalgruppen in 20 Ländern aktiv.

 "Wir als Stadträte von WiP/Die Linke befürworten die Idee eines Wirtschaftssystems, das auf gemeinwohlfördernden Werten aufgebaut ist und sehen in dem Prozess der Gemeinwohl-Bilanzierung die Chance auf Erkenntnisgewinn und Impuls zur Besinnung auf die Wichtigkeit von Gemeinwohl-Orientierung – auch und gerade von Unternehmen bzw. Unternehmer*innen."

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat die Förderung von Gemeinwohl-Ökonomie im Koalitionsvertrag festgeschrieben.(S.15)