Sozialeres Pforzheim

Wir treten ein für ein sozialeres Pforzheim, in dem auch weniger Wohlhabende und in Armut lebende Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Wachsende Armut, anhaltende Arbeitslosigkeit, sinkende Einkommen, Niedriglöhne und Renten, die zunehmend durch Sozialleistungen ergänzt werden müssen, zunehmende Wohnungsnot und Kürzungen bei den freien Trägern sind nicht mehr hinnehmbar und erfordern auch auf kommunaler Ebene neue Initiativen.

Wir fordern eine öffentliche Diskussion über eine sozial gerechtere Verteilung der kommunalen Finanzmittel. Unsere Forderungen und Vorschläge:

• Ausbau der Arbeit der freien sozialen und kulturellen Träger. Jährliche prozentuale Anpassung (Indexierung) ihrer Personal- - und Sachkosten, um den Abbau sozialer Leistungen zu stoppen.
• Erhöhung der Investitionen bei beratenden und präventiven Maßnahmen im Sozialbereich, um Folgekosten zu reduzieren. Streetworker-Bedarf ermitteln und decken.
• Schaffung von bedarfsgerechtem und bezahlbarem Wohnraum! Wohnungsbauprogramm mit min. 100 / Jahr. Initiierung eines Bürgerfonds zu seiner Finanzierung mit Hilfe sämtlicher Akteure, inklusive der Baugenossenschaften.
• Die Stadtbau GmbH muss wieder städtischer Eigenbetrieb werden!
• Wir fordern, dass die Kaltmietobergrenze-Ermittlung in Pforzheim auf der Grundlage des vom Bundessozialgericht gesetzlich vorgeschriebenen „schlüssige Konzeptes" so schnell als möglich erfolgt! Bis dahin keine Kaltmiet-Kürzungen durch das Jobcenter Pforzheim.
• Verbesserung der Lage der SGB II und XII-Bezieher durch Ausbau der individuellen Beratungskompetenz des Jobcenters. Die zuständigen Ämter arbeitsfähig und bedarfsorientiert organisieren. Effizienzsteigerung zu Gunsten der Beratung und Vermittlung.
• Ausreichende finanzielle Unterstützung von Sportvereinen und Sportangeboten. Die Erhöhung der Sportfördermittel, die Abschaffung der Hallenmiete für den Sportbetrieb zugunsten gezielter Sportfördermaßnahmen.
• Das Wartbergbad erhalten durch Unterstützung des WFP e.V.Die Bäderlandschaft erhalten und sinnvoll ausbauen.
• Initiieren einer Senioren-Genossenschaft zur gegenseitigen und kostenfreien Hilfe

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