Wirtschaft und Arbeit

Unsere Forderungen im Bereich Wirtschaft und Arbeit

  1. Keine weiteren Privatisierungen von Betrieben kommunaler Grundversorgung der Stadt Pforzheim. Stattdessen fordern wir Effizienzkriterien für kommunale Betriebe sowie wirtschaftliche Organisation der Verwaltung und ihrer Eigenbetriebe.
  2. Rekommunalisierung aller teil- und vollprivatisierten Betriebe der kommunalen Daseinsvorsorge wie Stadtwerke, Krankenhaus, Verkehrsbetrieb, Technische Dienste, Stadtbau etc., wie in vielen Städten (Berlin…?) bereits geschehen. Wenn notwendig rufen wir die Bürger zu Bürgerentscheiden auf.
  3. Klar definierter Kriterienkatalog für Gewerbe- und Industriegebiete und deren Ansiedlungsbedingungen unter Einbeziehung der Bürger*innen. Kein Raubbau an Natur und Naherholungsgebieten. Waldgebiete wie Steinig und Klapfenhardt erhalten, Neuerschließungen müssen mit den Gemeinden in der Region entwickelt werden.
  4. Bevorzugte Ansiedlung von Unternehmen, die erstens mittel- und hochwertige Arbeitsplätze schaffen, die zweitens hier ihre Steuern bezahlen, drittens mit existenzsichernden Löhnen und Gehältern und viertens eine gute Arbeits- und Ausbildungsethik.
  5. Wir rufen zum öffentlichen Widerstand gegen lokal ansässige Niedriglohnfirmen, schlechte Arbeitsbedingungen und Steuerflucht auf. .
  6. Keine Zusammenarbeit mit Unternehmen, die sich überwiegend durch Beschäftigung von Eingliederungsbeihilfeempfänger*innen finanzieren.
  7. Unterstützung von Unternehmensneugründungen standortgebunden, auch in Zusammenarbeit mit der Hochschule.
  8. Intensive und umfassende Hilfen für Menschen, die schwer in den Arbeitsmarkt integriert werden können.
  9. Erstellung einer Beschäftigungsstrategie des Jobcenter Pforzheim mit nachhaltigen Maßnahmen für konkrete Beschäftigungsziele vor allem für Jugend- und Langzeitarbeitslose. Deshalb wäre es sinnvoll Wirtschaftsförderung, Beschäftigungsförderung und Arbeitsmarktvermittlung zusammenzuführen.
  10. Förderung der Gemeinwohlökonomie durch die Wirtschaftsförderung in Pforzheim. Die Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Sie ist auf wirtschaftlicher Ebene eine lebbare, konkret umsetzbare Alternative für Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen; auf politischer Ebene ein Motor für rechtliche Veränderung. Ziel des Engagements ist ein gutes Leben für alle Lebewesen und den Planeten, unterstützt durch ein gemeinwohl-orientiertes Wirtschaftssystem; auf gesellschaftlicher Ebene eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht. Sie versteht sich als ergebnisoffener, partizipativer, lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung (Quelle: www.ecogood.org).
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