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Natürlich geht das! Beispiele in anderen Städten zeigen das, meint Herr Schwarzer, der Geschaftsführer von SVP. Und dass Veolia durch weniger Schwarzfahrer die Einnahmen erhöhen will, ist ihr unternehmerisches Recht.

Aber: dort wurden bei einer solchen Einführung die Fahrplane verändert und /oder mehr Busse eingesetzt. Ohne diese Maßnahmen, die ich für unabdingbar halte, sehe ich folgendes Szenario:
Der Bus steht wesentlich länger an den zentrumsnahen Haltestellen, vor allem in den Stoßzeiten. Dadurch ergibt sich unweigerlich eine Verspätung, die sich sich von Halt zu Halt vergrößert. Am Wendepunkt hat dieser Fahrer überhaupt keine Pause mehr. Er beginnt die neue Tour schon mit Verspätung. An den Haltestellen erwarten diesen übermüdeten Fahrer, und nicht nur bei Regen oder Hitze, verärgerte Fahrgäste. Nun soll er diese höflich nach hinten scheuchen, obwohl es manchem, z.B. mir, hinten schlecht wird und obwohl der Gang oft brechend voll ist. Vielleicht  funktioniert wie so häufig die Klimaanlage nicht, so dass es  drückend schwül ist.

Jeder, der wie ich täglich Bus fährt, kann sich diese  Situation leicht vorstellen. Sie ist mehr als explosiv und den Weitergang des Szenarios möchte ich mir nicht vorstellen.  Leidtragende wären die Fahrer und seine Fahrgäste.

Deshalb bin ich fest überzeugt, dass Herr Schwarzer die Fahrpläne verändert und/ oder mehr Busse einsetzt. Alles andere wäre unverantwortlich.
Ich frage: Wäre die Einstellung von 2 oder 3  zusätzlichen Kontrolleuren nicht einfacher,  humaner und durch die Mehreinnahmen dazu noch kostenneutral?

von Wolfgang Schulz

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