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Dass man bei den Bussen vorne einsteigen soll, mag in Ordnung sein. In manchen Städten wird es so gemacht. Dass ein Konzern die Einnahmen durch weniger Schwarzfahrer steigern will, ist auch in Ordnung.

Aber die Art und Weise unter welchen Umständen und auf wessen Kosten diese Änderung erfolgt – ist der Skandal!
Wenn die Menschen vorne einsteigen sollen, dann ist eines ganz klar: die Haltezeit, vor allem an den hoch frequentierten Haltstellen dauert wesentlich länger.
Da die Fahrzeiten von Endhaltestell zu Endhaltestelle jetzt schon sehr knapp bemessen sind, ist eine weitere Folge: die Verspätungen häufen sich!
Deshalb können viele Busfahrer ihre Pausen nicht mehr wahrnehmen. Sie haben die Wahl: entweder die Fahrtgeschwindigkeit zu erhöhen, was bei einem ermüdeten Busfahrer, der kaum noch Pausen hat, zu Unfallrisiken führt. Oder er resigniert und erduldet die Meckerei der Fahrgäste, wenn er überall verspätet ankommt.
Meine Beobachtung, und ich fahre täglich Bus: Fahrpläne werden, v.a. um die Mittagszeit,  fast nicht mehr eingehalten. Leider schaffen es viele Fahrgäste nicht, über das Meckern hinaus, sich angemessen zu beschweren.
Ich fordere die Geschäftsführung der SVP und des EPV auf, sofort Abhilfe zu schaffen.
Natürlich kann man vorne einsteigen. Aber dann muss eine Neuaufnahme der Haltezeiten stattfinden und die Fahrpläne neu erstellt, oder mehr Busse zu den Hauptzeiten eingesetzt werden.
Eine solche Änderung nur auf dem Rücken der Busfahrer zu erzwingen, und ihnen gleichzeitig einen Maulkorb zu verpassen, sind Methoden, die wir nicht akzeptieren und verurteilen!
Eine solche, nur gewinnorientierte Änderung, ohne eine Fahrplananpassung, geht letzten Endes auch auf Kosten der Fahrgäste, die die ewigen Verspätungen, überfüllte Busse und entnervte Fahrer zu ertragen haben. Sollte es eines Tages durch solch einen Bus zu einem Unfall kommen, werden wir die Verantwortlichen rigoros benennen.
Um die Verspätungen zu dokumentieren, werden Mitstreiter von WiP in den nächsten Tagen an den Bussteigen Kontrollen über die Höhe der Verspätungen durchführen, die dann im Gemeinderat oder seinem Werkeausschuss zur Kenntnis gebracht werden.
Wolfgang Schulz
und
Christof Weisenbacher

 

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