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War es Einsicht oder der Druck der Öffentlichkeit, die der auch von WiP geforderten Vernunft zum Durchbruch verholfen haben. „Wir in Pforzheim“ begrüßt, dass der alte Gemeinderat nicht final über dieses Projekt entscheidet, sondern der neue Gemeinderat im Oktober über das weitere Vorgehen beschließen wird.

Auf Grund unserer städtischen Finanzlage musste die 35 Mio. Euro Investition in das Kollmar&Jourdan Gebäude scheitern. Schon im März 2009 hatte „Wir in Pforzheim“ (WiP) die Frage nach einer „kreativen und kostengünstigen“ Lösung gestellt.
Nun ist WiP aus sicherer Quelle bekannt, dass es Pforzheimer Bürger gibt, die bereit sind zu Privatinvestitionen in das Gebäude. Sie erläuterten WiP ein Konzept, auf dem die Stadt aufbauen kann. Dies hätte nicht zuletzt den Charme, dass nur ein Bruchteil der momentan geschätzten Kosten für die Stadt entstehen würden.

Neben der finanziellen Frage ist jedoch die Meinung und Einbeziehung der Bürger sowie der betroffenen "Kreativen", die schon im Gebäude sind, für diese weitreichende Entscheidung sehr wichtig. Eine von WiP durchgeführte Bürgerbefragung zeigt, dass das bisher geplante Großprojekt sowohl „hinter dem Rücken“ (weil 80% der Befragten nicht informiert sind), als auch „gegen den Willen“ der breiten Mehrheit der Bevölkerung beschlossen worden wäre.


Von 206 Befragten antworteten auf die Frage:

1. „Meinen Sie über dieses Projekt ausreichend informiert zu sein?“

39 Personen mit „Ja“

167 Personen mit „Nein“.

2. „Wie würden  SIE  am 28.07.09. über das Großprojekt entscheiden?

11 Personen mit „Ja“

195 Personen mit „Nein“.

3. „Wären Sie für eine ‚kleinere Lösung‘?“

164 Personen mit „Ja“.

4. „Sind Sie gegen jegliche städtische Beteiligung?“

20 Personen mit „Ja“.

Bemerkenswert dabei ist, dass sich von den 39 gut informierten Personen nur 11 Personen dafür, aber 28 Personen gegen das Großprojekt aussprachen (Frage 2).
Die Befragung hat auch gezeigt, dass der Erwerb, Um- und Ausbau des historisch wertvollen Gebäudes ein wichtiges Anliegen der Pforzheimerinnen und Pforzheimer ist.

„Wir in Pforzheim“ erwartet vom neuen Oberbürgermeister Hager, sich und die Bürgerschaft zu informieren sowie die betroffenen Kreativen und Fachleute in eine gemeinsame Planung mit einzubeziehen.

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