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Auf einem 2 tägigen Workshop verabschiedete die Bürgerbewegung „Wir in Pforzheim“ ihre kommunalpolitischen Schwerpunkte und festigte ihre politische Grundsatzerklärung. Diese betont  noch stärker als bisher den Charakter der Bürgerbewegung.

Einstimmig wurden von den 25 Teilnehmern vier wichtige Anliegen als Forderungen beschlossen, die gemeinsam mit Bündnispartnern in- und außerhalb des Gemeinderates verwirklicht werden sollen:

1. Das kostenfreie Mittagessen für arme Kinder in Ganztageseinrichtungen.
2. Die Schaffung von angemessenem Wohnraum für die ca. 5000 Alleinstehenden ALG II und SGB XII Empfänger. Bis ausreichend Wohnraum bereitgestellt ist, muss die Kaltmietobergrenze baldmöglichst angehoben werden.
3. Die Erstellung eines (jährlichen) Armutsberichts als Grundlage einer bedarfsgerechten und strategischen Sozialplanung für Pforzheim. Nachdem nun auch Caritas und Diakonie für einen Sozialen Runden Tisch eintreten, sollte nun der Weg dafür offen sein.
4. Die Rekommunalisierung der 35% Thüga Anteile an unseren Stadtwerken ist und bleibt eine vorrangige WiP-Forderung. Welche juristischen und politischen Möglichkeiten hier bestehen, wird sich in intensiven Recherchen, Diskussionen und öffentlichen Veranstaltungen in den kommenden Monaten erweisen.

WiP wird seine politische Arbeit zunächst durch drei themenorientierte Arbeitskreise strukturieren: „Rekommunalisierung/Privatisierung“, „Soziales“ und „Städtische Projekte und Finanzen“. Alle drei Arbeitskreise sind immer offen für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Im Gegensatz zu anderen Gemeinderatsfraktionen, hat WiP sich keinen Vorstand gewählt. Um die beiden Gemeinderäte Wolfgang Schulz und Christof Weisenbacher wurde ein sechsköpfiger Lenkungskreis gebildet, der gemeinsam die politische Verantwortung übernimmt.

In der Öffentlichkeit wird WiP vor allem zunächst mit thematischen Infoständen präsent sein, um in intensivem Austausch mit der Bürgerschaft zu informieren und Meinungen zu erfragen.

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